Trinkwasser-Legionellen Analyse

Haben Sie Ihre Trinkwasseranlagen schon auf Legionellen geprüft?

Wir raten Ihnen dringend die Überprüfung schnellstmöglich durchführen zu lassen

Bis zum 31.12.2013 mussten alle Trinkwasseranlagen erstmalig auf Legionellen geprüft werden. Dies hat der Bundesrat mit einer erneuten Novellierung am 12.10.2012 beschlossen.

Nach der erstmaligen Überprüfung müssen die Trinkwasseranlagen regelmäßig erneut auf Legionellenbefall geprüft werden. Trotz dieser Frist raten wir Ihnen dringend die Trinkwasserüberprüfung auf Legionellen sobald wie möglich durchführen zu lassen.

Höpf Hygiene & Vorratsschutz

Unser Service:

-Überprüfung Ihrer Trinkwasserinstallation hinsichtlich der Auswahl der Entnahmestellen

-Probenahme durch zertifizierten Probenehmer gem. DIN EN ISO 19458

-Trinkwasseranalyse von einem gem. DIN EN ISO 17025 akkreditierten Labor

-Übermittlung der Laborergebnisse

VERPFLICHTUNGEN

Für die meisten Hauseigentümer und Hauseigentümergemeinschaften besteht für das Trinkwasser seit dem 01. November 2011 die Überprüfungspflicht auf Legionellen. Die Trinkwasserverordnung 2011 gibt hier klare Vorgaben:

§ 13 Die Anzeigepflicht: Wenn Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird, muss die Anlage unverzüglich beim Gesundheitsamt angezeigt werden (nach § 13 Abs. 5). DieAnzeigepflicht betrifft also auch Vermieter, die dem Mieter das Trinkwasser bereitstellen.

§ 14 Die Untersuchungspflicht: Die Inhaber einer Wasserversorgungsanlage, in der sich eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung nach der Definition der allgemein anerkannten Regeln der Technik befindet, haben das Wasser durch systematische Untersuchungen zu untersuchen (nach § 14 Abs. 3).
Dies betrifft demnach alle Warmwasserspeicher mit einer Speicherkapazität von 400 l oder wenn das Rohrvolumen zwischen Wassererwärmer und Entnahmestelle 3 l überschreitet.

Die Untersuchung auf Legionellen ist somit für fast alle Mehrfamilienhäuser in Deutschland verpflichtend!

 

WAS IST ZU TUN?

 

 

Hauseigentümer, Hauseigentümergemeinschaften oder die entsprechenden Hausverwaltungen müssen ohne die Aufforderung des Gesundheitamtes der Überprüfung auf Legionellen nachkommen.

Hierfür muss ein zertifizierter Probenehmer vor Ort die Trinkwasserproben nehmen und ein akkreditiertes Labor muss die Wasserproben untersuchen.
Wird der Grenzwert von 100 Legionellen pro 100 ml Trinkwasser erreicht oder überschritten, muss unbedingt eine genaue Analyse der Gefährdung erfolgen und die Trinkwasseranlage muss gesondert überprüft werden (§ 3 Absatz 1 Nr. 9).

 

WO LIEGEN DIE LEGIONELLEN-ENTNAHMESTELLEN?

Der Hausverwalter oder Hauseigentümer sollte dem Probenehmer die nötigen Informationen zur Probenahme für die Legionellen-Überprüfungbereitstellen. So sollte dafür gesorgt werden, dass der Probenehmer an die geeigneten Entnahmestellen geführt werden kann. Dies heißt: Türen dürfen nicht verschlossen und die Entnahmestellen müssen sich für die Probenahme eignen und den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Die Entnahmestellen sollten eindeutig gekennzeichnet sein oder ein Ansprechpartner vor Ort sollte dem Probenehmer zur Seite stehen.

Je nach Installation und Anzahl der Steigstränge müssen unterschiedlich viele Entnahmestellen beprobt werden. 
In der Regel sind 3 Entnahmestellen auf Legionellen zu überprüfen. Im Vor- und Rücklauf des Warmwasserbereiters und an der weit entferntesten Entnahmestelle (beispielsweise die oberste Dusche). Der Probenehmer muss für die Probenahme geschult sein, damit die Proben nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik entnommen werden können (TrinkwV 2011 § 14 Abs. 3).