Kugelkäfer (Gibbium psylloides)

Kugelkäfer - Erkennen

Der vom Aussehen eher an Spinnen oder Milben erinnernde Kugelkäfer besitzt lange, 11-gliedrige Antennen, die goldgelb behaart sind. Kopf, Halsschild und Flügeldecken von Gibbium psylloides sind unbehaart. Die Flügeldecken sind an der Naht miteinander verwachsen. Sie sind glatt, glänzend braunrot gefärbt und weisen keine Punktreihen auf. Die Hinterflügel fehlen, so dass die Käfer flugunfähig sind. Kugelkäfer erreichen eine Körperlänge von 2,1 bis 3,2 Millimetern.

 

Kugelkäfer - Vorkommen und Lebensweise

 

Der Kugelkäfer ist weltweit verbreitet und kann an verschiedenen Vorräten pflanzlicher und tierischer Herkunft schädlich werden. In Laboruntersuchungen entwickelten sich Kugelkäfer beispielsweise in Brot, Trockenhefe, sowie in einem Gemisch aus Roggenmehl, Garnelenschrot, Fischmehl, Ovomaltine und Trypsin. Besonders häufig kommt es in Fachwerkhäusern zu Massenvermehrungen, wo Larven und Imagines vonGibbium psylloides in den Strohfüllungen der Gefache leben. Die Eier von Gibbium psylloides haben eine Länge von ca. 0,6 mm und eine Breite von durchschnittlich 0,48 mm. Sie sind weiß, schwach opalglänzend, oval und ziemlich glatt. Ihre Oberfläche weist eine klebrige Substanz auf. Die Kugelkäfer-Weibchen legen die Eier einzeln in das Nahrungssubstrat ab. Bei einer Temperatur von 25°C schlüpfen die Larven nach ungefähr sechs Tagen. Bei einer Temperatur von 33°C dauert die Larvalentwicklung lediglich 45 Tage. Kugelkäfer haben eine Lebenserwartung von bis zu 18 Monaten. Sie tolerieren auch kühle Temperaturen und können lange Zeit ohne Nahrung auskommen. Sowohl die Larven, als auch die Käfer sind nachtaktiv. Den Tag verbringen die Käfer dicht aneinander gedrängt in Ritzen und Spalten. 

Kugelkäfer - Schadwirkung 

Der Kugelkäfer gilt sowohl als Hygieneschädling wie auch als Materialschädling. Nahrungsmittel und gelagertes Getreide werden angefressen und durch Kot, Larvenhäute und Puppenhüllen verunreinigt. Darüber hinaus werden Verpackungsmaterialien zerstört, in die sich die Larven von Gibbium psylloides zur Verpuppung einbohren. Ebenso wie die Larven anderer Diebkäferarten produzieren auch die Kugelkäferlarven zahlreiche Spinnfäden, die das Nahrungssubstrat vollständig durchsetzen können.

Bekämpfung: 

Wie auch Messingkäfer, entwickeln sich Kugelkäfer hauptsächlich in alten Häusern unter der Fußbodendielung. Diesen Ort nennt man Fehlbodenfüllung. Da diese in alten Gebäuden zumeist aus organischen Material besteht, kann sie von den Käfern zur Entwicklung genutzt werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Tiere an ihrem Entwicklungsort zu bekämpfen. Die Bekämpfungsmaßnahmen müssen sehr umfassend durchgeführt werden und das gesamte Gebäude samt  aller Hohlräume sind zu erfassen. Da diese Maßnahmen relativ aufwendig und langwierig sind. sollten sie nur durch Fachbetriebe druchgeführtwerden. Wer allerdings bereit ist, selbst viel Zeit und Arbeit zu investieren, kann auch mit "Amorphen Silikatstäuben" den Befall tilgen.  

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Die Vorgehensweise wäre dann wie folgt:   •alle Hohlräume anbohren (dabei auf den Balkenverlauf achten - ca. 6 mm) •Türfüllungen und dergleichen nicht vergessen •ausreichend "Silikatpulver"  einstäuben •mit Klebefallen evt. noch vorhandene Befallsherde bestimmen •dort, wo weiterhin Käfer auftreten, erneut stäuben - dabei auf Hohlräume achten, die noch nicht bearbeitet wurden •die Arbeiten müssen so lange wiederholt werden, bis keine Kugelkäfer mehr auftauchen 

Hinweis: Amorphe Silikatstäube sind für den Menschen nicht giftig. Sie binden Feuchtigkeit, was eine Lebensgrundlage für Insekten darstellt und auf diese Weise zerstört wird. Darüber hinaus sind Silikatstäube auch in der Lage, Insekten direkt abzutöten, da sie in der Lage sind in feine Hausspalten eindringen zu können.  

Kugelkäfer - Vorkommen und Lebensweise

Der Kugelkäfer ist weltweit verbreitet und kann an verschiedenen Vorräten pflanzlicher und tierischer Herkunft schädlich werden. In Laboruntersuchungen entwickelten sich Kugelkäfer beispielsweise in Brot, Trockenhefe, sowie in einem Gemisch aus Roggenmehl, Garnelenschrot, Fischmehl, Ovomaltine und Trypsin. Besonders häufig kommt es in Fachwerkhäusern zu Massenvermehrungen, wo Larven und Imagines vonGibbium psylloides in den Strohfüllungen der Gefache leben. Die Eier von Gibbium psylloides haben eine Länge von ca. 0,6 mm und eine Breite von durchschnittlich 0,48 mm. Sie sind weiß, schwach opalglänzend, oval und ziemlich glatt. Ihre Oberfläche weist eine klebrige Substanz auf. Die Kugelkäfer-Weibchen legen die Eier einzeln in das Nahrungssubstrat ab. Bei einer Temperatur von 25°C schlüpfen die Larven nach ungefähr sechs Tagen. Bei einer Temperatur von 33°C dauert die Larvalentwicklung lediglich 45 Tage. Kugelkäfer haben eine Lebenserwartung von bis zu 18 Monaten. Sie tolerieren auch kühle Temperaturen und können lange Zeit ohne Nahrung auskommen. Sowohl die Larven, als auch die Käfer sind nachtaktiv. Den Tag verbringen die Käfer dicht aneinander gedrängt in Ritzen und Spalten.